Vorbereitung auf Ihren Besuch im Gefäßzentrum Lindenthal

Wir wollen Sie als Mediziner möglichst gut und umfassend beraten. Dazu brauchen wir wichtige Informationen. Es hilft, wenn Sie diese bereits im Vorfeld der Sprechstunde zusammenstellen. Gleichzeitig haben Sie Erwartungen an uns. Machen Sie sich Notizen, damit Sie später keine Ihrer Fragen vergessen. Unsere kleine Checkliste soll Sie unterstützen, sich optimal auf den Arztbesuch vorzubereiten.

Checkliste

Jeder Patient wünscht sich von dem Arzt seines Vertrauens eine gute Beratung und eine wirksame Therapie. Wir empfehlen folgendes zur Sprechstunde mitzubringen:

  • Versichertenkarte oder eine Überweisung durch einen anderen Arzt
  • Informationen über Vorerkrankungen (etwa chronische Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte, Befunde) und chronische Krankheiten in der Familie
  • Unterlagen von vorherigen Arztbesuchen (Röntgenbilder)
  • Impf-, Allergie- oder Röntgenpass
  • Liste mit den aktuell eingenommenen Medikamenten oder auch die Medikamentenpackungen
  • gegebenenfalls Notizen zum Krankheitsverlauf
  • Kalender für eventuelle Terminabsprachen

 

Schreiben Sie sich die Fragen auf, die Sie dem Arzt auf jeden Fall stellen wollen. Auch wenn Ärzte unter Zeitdruck stehen, sollte alles Notwendige angesprochen werden. Bei unverständlichen Formulierungen fragen Sie bitte nach – es gibt für jedes lateinische Wort eine deutsche Umschreibung. Wenn der Arzt eine Behandlung vorschlägt, sollten Sie sich diese genau erklären lassen:

 

  • Wie lange wird die Therapie voraussichtlich dauern?
  • Werden die Beschwerden dadurch gelindert?
  • Werden sie dauerhaft beseitigt oder kann die Krankheit geheilt werden?

 

Zu jeder vorgeschlagenen Behandlung kann der Patient den Arzt auch nach Alternativen fragen: Gibt es auch andere Therapiemöglichkeiten, beispielsweise Krankengymnastik statt Arzneimittel? Wenn eine Operation überlegt wird: Muss sie sofort stattfinden oder kann der Krankheitsverlauf erst einmal beobachtet werden? Der Arzt sollte über die Risiken einer Therapie informieren. Und nicht zuletzt sollte der Patient sich informieren, wie er sich am Besten verhalten soll: Ob es zum Beispiel bei bestimmten Rückenbeschwerden besser ist zu liegen oder sich zu bewegen.

Untersuchung beim Arzt

Wichtig ist für Sie zu wissen, dass alle in unserer Praxis angewandten Untersuchungsmethoden schmerzfrei sind und ohne Strahlenbelastungen durchgeführt werden. Außerdem wenden wir nur Diagnosemethoden an, die nicht invasiv sind, d.h. es werden keine Eingriffe in den Körper vorgenommen.

 

Beim ersten Arzt-Patienten-Kontakt wird eine Anamnese erstellt, das heißt der Arzt befragt den Patienten über den bisherigen Krankheitsverlauf:

 

  • Wann sind die Beschwerden erstmals aufgetreten?
  • Werden die Beine abends dick?
  • Besteht eine familiäre Vorbelastung für Venenerkrankungen?
  • Welche Medikamente nehmen Sie ein?
  • Haben Sie früher eine Thrombose gehabt?
  • Haben Sie nachts Wadenkrämpfe?
  • Haben Sie Schmerzen beim Gehen?
  • Welchen Beruf üben Sie aus?
  • Welche Risikofaktoren bestehen?

 

Mit dieser Anamnese kann der Arzt sich einen ersten Überblick über das Beschwerdebild verschaffen. Der nächste Schritt ist die körperliche Untersuchung. Der Arzt wird Sie zunächst im Stehen zu untersuchen, da so die Krampfadern prall gefüllt und besser zu tasten sind. Durch vergleichende Untersuchung beider Beine werden Umfangsdifferenzen im Wadenbereich und Schwellungen erkannt und die Hautverhältnisse begutachtet.

 

Apparative Untersuchungen

In einer zweiten Phase folgen die apparativen Untersuchungen. Durch modernste Techniken ist der Arzt heute in der Lage, einen aussagefähigen Gefäßstatus zu erstellen, ohne den Patienten durch schmerzhafte Untersuchungen belasten zu müssen.