Wir führen in unserer Praxis ambulant und in örtlicher Betäubung Lasereingriffe am Venensystem durch.

In vielen Fällen kann durch die endoluminale Laserbehandlung ein chirurgischer Eingriff, das „Venenstripping“, vermieden werden. Das Verfahren der Laserbehandlung beruht auf der Zufuhr von Wärmeenergie in die Vene. Durch die Erhitzung der Venenwände werden diese miteinander „verschweißt“.
Bei der Laserbehandlung ist es nicht erforderlich, Hautschnitte vorzunehmen.
Die erkrankte Vene wird mit einer Kanüle punktiert; durch diese wird die Laserfaser in die Vene eingeführt und unter Ultraschallkontrolle in die zu behandelnde Vene vorgeschoben. Beim Zurückziehen wird die Laserfaser aktiviert und die Vene Punkt für Punkt verklebt. Dies erfolgt unter örtlicher Betäubung. Der Eingriff dauert ca. 45 Minuten. Anschließend sollte für die Dauer von drei Wochen ein Kompressionsstrumpf getragen werden.
Da Krampfadern anlagebedingt erneut entstehen können, sind Nachkontrollen erforderlich. Die derzeit vorliegenden Erfahrungen mit dem Laser-Verfahren belegen jedoch, dass danach weniger neue Krampfadern entstehen als nach konventionellen Krampfadern-Operationen.

Die Laserbehandlung hat für den Patienten folgende Vorteile

  • Es ist nur ein minimaler Eingriff erforderlich, keine Hautschnitte wie bei einer Operation.
  • Die Ergebnisse sind kosmetisch sehr zufrieden stellend.
  • Nach operativen Eingriffen wird das Tragen von Kompressionsstrümpfen für bis zu sechs Wochen empfohlen, nach Laserbehandlungen nur ca. drei Wochen.
  • Falls ein Wiederholungseingriff erforderlich wird, ist dieser deutlich einfacher und komplikationsärmer, da keine störenden Operationsnarben vorhanden sind.

In der Praxis liegen Merkblätter für Sie aus, in denen Sie ausführlich über die endoluminale Lasertherapie und das Verhalten nach einer solchen Therapie aufgeklärt werden.